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Kryptowährungen vs. Aktien – schlägt das Pendelt wieder zurück?

Jeder der Geld bei der Bank liegen hat, hat sich angesichts der Zinsen nahe Null sicher schon häufiger gefragt, wie er seine Euros sinnvoller und vor allem renditestärker anlegen kann. Die Tagesgeldzinsen sinken und sinken und in unseren Zeiten historisch niedriger Zinsen sind Staatsanleihen ebenfalls nicht sonderlich attraktiv. Also heißt es, sich nach lohnenden Alternativen umzuschauen.

Zuerst sollte man den Blick auf den Aktienmarkt werfen, denn diese börsennotierten Werte haben den Vorteil, dass sie rasch wieder zu Geld gemacht werden können. Privaten Anlegern fällt es dank des Internets inzwischen sehr viele leichter, aktiv am Aktienhandel teilzunehmen. Heutzutage können die Notierungen am Computer in Echtzeit verfolgt und Kaufentscheidungen zügig und direkt getroffen werden. Dabei helfen Firmen wie Weiss Finance, auf deren Onlineplattformen Aktien, Fonds, Anleihen, Devisen und Rohstoffe gehandelt werden. Für private Anleger hat dies den Vorteil, dass sie unkompliziert und schnell die Kurse ihrer favorisierten Werte in Echtzeit verfolgen können und sie bei Bedarf zügig kaufen oder veräußern können. Alles, was es dazu braucht, ist ein Account bei dem Anbieter und wenige Klicks, um die Trades durchzuführen. So kann das Aktienportfolio laufend den aktuellen Entwicklungen angepasst und optimiert werden.

Wer sich das aufgrund fehlender Kenntnisse nicht zutraut, kann bequem auf einen Fonds setzen. Modelle wie die immer populäreren ETF bilden dabei einen ganzen Börsenindex, wie beispielsweise den DAX, ab. Sie haben den Vorteil einer breiteren Streuung, was das Risiko des Anlegers gegenüber der Investition in einzelne Aktien merklich senkt. Allerdings sind auch die Gewinnerartungen niedriger. Doch vielen Anlegern ist dies zugunsten eines ruhigeren Schlafs – besonders in unseren momentan turbulenten Börsenzeiten – lieber, als ein paar mögliche zusätzliche Prozentpunkte Rendite. Ob Fonds oder Aktien; beide können sofort wieder veräußert werden, sollte das Geld anderweitig benötigt werden.

Zum anderen wären da Kryptowährungen, die im letzten Jahr in aller Munde waren und einen nie gekannten Boom erlebten. Kein Wunder, waren Wachstumsraten im Bereich von 1.000 Prozent und mehr über das Jahr gerechnet doch eher die Regel als die Ausnahme. Auch Kurssprünge von zehn Prozent und mehr an einem Tag kamen häufig vor, weshalb immer mehr Investoren in den all zu lukrativ erscheinenden Bereich strömten. Diese Zeiten scheinen inzwischen Geschichte zu sein. Immer mehr Finanzexperten und Analysten raten von derartigen Investments ab. Die Schwankungen sind in der Tat beträchtlich, denn nun verlieren das Krypto-Flaggschiff Bitcoin und die anderen Währungen an manchen Tagen im mitunter zweistelligen Bereich.

Der Hype scheint somit vorüber, was angesichts des Kurssturzflugs von dreißig, vierzig oder gar fünfzig Prozent und mehr seit Jahresbeginn bei manchen Digitalwährungen nicht weiter verwunderlich ist. Allerdings bieten die großen Kursschwankungen risikofreudigen Anlegern durchaus Chancen. Diese zuverlässig vorauszusagen dürfte jedoch auch den größten Experten äußerst schwerfallen. Wer bei Kryptowährungen trotzdem noch einsteigen möchte, sollte sich zuvor ein Bild von den Anbietern machen, schließlich gibt es neben Bitcoin eine ganze Menge interessanter Firmen auf dem Markt. Doch sein gesamtes Geld sollte auch der abenteuerlichste Anleger nicht mehr in eine solche Währung stecken.

Auch wenn die Börsen momentan heftig auf und ab schwanken: Im Vergleich zu der Entwicklung bei den Kryptowährungen befinden diese sich in einem ruhigen Fahrwasser. Das Risiko eines großen Verlustes tendiert zudem gen Null, weshalb Anleger mit geringer oder durchschnittlicher Risikoeinschätzung bei den Unternehmenswerten besser aufgehoben sein sollten, als bei Bitcoin und Co.

Bidquelle: Make-someones-day / Pixabay