Select Page

Blockchain und der Katzenboom

Blockchain und der Katzenboom

Was in den 90er Jahren noch Tamagotchis sind heute virtuelle Kätzchen, die im Gegensatz zum Retro-Spielzeit unique sind. Wer jetzt aber glaubt, dass die virtuellen Kätzchen, genannt Cryptokitties, ein kleiner netter Zeitvertreib im World Wide Web sind, irrt. Das online Spiel rund um die Katzen ist eine Anwendung der bekannten Blockchain-Technologie, die auch für die heißbegehrte online Währung Bitcoins verantwortlich ist. Demnach kann man auch erahnen, dass hierbei einiges an Geld im Umlauf ist. Obwohl Cryptokitties erst Ende 2017 an den Start ging, konnte man gleich in einer der ersten Wochen ganze 3 Millionen Dollar umsetzen. Man kann also gewiss von einem Höhenflug sprechen.

Knapp 100.000 Euro für ein virtuelles Kätzchen?

Stand jetzt ging das teuerste und somit auch seltenste Cryptokittie für 99.219 Euro über die virtuelle Ladentheke. Kaum vorstellbar – gerade für ältere Generationen – da es sich schlichtweg im virtuelles Gut handelt. Doch die Blockchain-Technologie macht es möglich. Doch was hat es mit der Blockchain-Technologie auf sich und warum wird so viel bezahlt? Fangen wir hierbei von vorne an. Im Prinzip geht es bei Cryptokitties um das Sammeln von Katzen. Man kann diese tauschen, kaufen, wachsen oder gar sich vermehren lassen. Letzteres ist der Hauptgrund, warum die Preise für die virtuellen Güter so schnell in die Höhe schnellen, denn jede Katze ist zum einen einzigartig und gibt ganz besondere Charakterzüge an den sogenannten Nachwuchs weiter. Im Endeffekt kann man davon sprechen, dass es Sinn und Ziel des Spiels ist eine Katze zu erzeugen, die mit äußerst spannenden und seltenen Attributen bestückt ist. Je seltener und je interessanter eine Katze ist, umso teurer wird diese auch verkauft.

Katzen als Währung und Spekulation

Der Hauptunterschied der Crypto Kitties, was in der Tat als Spiel angesehen werden kann, zu anderen online Spielen wie zum Beispiel Pokemon, wo es auch um das Sammeln der Figuren geht, ist, dass die Crypto Kitties alles Unikate sind. Jede Katze ist somit einzigartig und kann nicht repliziert werden. Ebenso können diese nicht zerstört oder dem Besitzer entrissen werden. Grund dafür ist, dass diese sich in der sogenannten Blockchain befindet und somit die Daten dezentralisiert sind. Doch wie kann man nun mit den Kätzchen Geld verdienen? Zum einen wäre da der einfache Weg der Spekulation. Wie an der Börse kann man also mit dem virtuellen Gut spekulieren. Diese können somit mit der Zeit an Wert gewinnen oder eben verlieren. Ein gutes Beispiel waren auch schon die Bitcoins, wo es sich zu spekulieren gelohnt hat. Zum anderen gibt es den spannenderen Weg indem man 2 Katzen miteinander paart und die Nachfahren auf dem Transfermarkt anbietet. Hierbei können die Preise aber weit auseinandergehen. Hier kommen biologische Grundgesetze wie die Vererbungslehre stark zum Einsatz, denn wie im wahren Leben werden optische Eigenschaften (Phänotyp) und unsichtbare Eigenschaften (Genotyp) vererbt. Die Eigenschaften, die auch Cattributes genannt werden, können online eingesehen werden.

Alles in allem ist das Prinzip der Cryptokitties sehr interessant und spannend. Benötigt wird dazu nur eine Applikation, die im Browser eingefügt wird und das sogenannte „Ether“, was die Währung bezeichnet, die man benötigt, um am Handel und am Kauf der Katzenteinzunehmen. Dieses „Ether“ bekommt man auf jeder gängigen Kryptobörse.

Bildqulle: guaxipo / Pixabay

About The Author

Hallo, mein Name ist Christian. Hier auf meinem Blog NeedMoney.de schreibe ich über das Thema "Geld verdienen im Internet" und alles, was dazugehört! Wenn dir mein Blog gefällt, kannst du dir ja auch mal meine anderen Projekte anschauen!